Das Gelbe vom Ei - oder die Geschichte des Eierlikörs

Zu Omas Zeiten war der Eierlikör noch der klassische Begleiter zum Dessert am Sonntag und auch an Ostern durfte er nicht fehlen. Mittlerweile feiert der gelbe Klassiker ein Comeback und verfeinert Drinks oder auch Kuchen. Wusstest du, dass Eierlikör ursprünglich gar nichts mit Ostern zu tun hat? Genau genommen nicht einmal etwas mit Eiern, obwohl die ja heutzutage die Grundlage des cremig-zarten Getränks sind.

Die Ursprünge des beliebten Klassikers liegen im Dschungel Brasiliens. Die dortigen Ureinwohner brauten ein leckeres, cremiges Getränk namens „Abacate“, dessen Hauptzutat allerdings keine Eier, sondern das reife Fruchtfleisch der Avocado war. Als im 17. Jahrhundert erstmals portugiesische und niederländische Seefahrer an der brasilianischen Küste landeten, begeisterten sie sich schnell für das Avocado-Getränk der Amazonas-Ureinwohner. Sie verfeinerten das indianische Rezept mit Rohrzucker und Rum zu einem Avokadoschnaps, den sie "Advocaat" nannten - die Urform des heutigen Eierlikörs. 

Die Niederländer nahmen das Rezept mit nach Hause, nur mit der Herstellung klappte es nicht so ganz. Denn in unseren Gefilden gediehen die Avocadobäume nicht. Es musste also ein Ersatz gefunden werden, der ebenso cremig war, wie das Fleisch der Avocado. Die Lösung war das Gelbe vom Ei!

Eugen Verpoorten hieß der findige Genießer, der im Jahr 1876 die Avocados gegen Eigelbe tauschte und eine spezielle Rezeptur entwickelte. Er mischte Eidotter, Branntwein, Zucker und andere feine Beigaben zu einer Eierlikör-Komposition, die dem Avocadoschnaps an Wohlgeschmack, Würze, Wirkung und im Aussehen ebenbürtig war. Der Eierlikör war erfunden!

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